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Onpage vs. Offpage Optimierung

Onpage vs. Offpage Optimierung:
Was verbirgt sich dahinter?

Die Suchmaschinenoptimierung von Websites hat mehrere Dimensionen: Im Allgemeinen wird zwischen inhaltlicher und technischer SEO (abgeleitet vom englischen Begriff Search Engine Optimization) unterschieden. Diese werden als Onpage Optimierungen zusammengefasst. Daneben gibt es mit Offpage Optimierungen eine weitere Kategorie. Es handelt sich um Faktoren, die außerhalb der eigenen Website einen großen Einfluss auf das Suchmaschinenranking haben. Dennoch können Webmaster diese zu ihren Gunsten beeinflussen. Sie müssen nichts dem Zufall überlassen.

1. Was sind Onpage Optimierungen?

Wenn von Suchmaschinenoptimierung die Rede ist, ist häufig Onpage SEO gemeint. Es sind Maßnahmen, die auf der Website (“On Page”) ersichtlich sind oder in deren technische Infrastruktur eingreifen. Dabei nehmen die Inhalte (Content) eine wichtige Rolle ein, da sie anhand mehrerer Kriterien bewertet werden. Eines davon ist die Qualität. Die Künstliche Intelligenz von Google kann einstufen, wie hochwertig ein Text ist. Damit er als hilfreich und wertvoll für die Leser eingestuft wird, sollte er holistisch sein und ihnen einen echten Mehrwert bieten. Dies wird daran bemessen, welche Keywords, Synonyme und verwandte Begriffe verwendet werden. Durch sie entsteht ein großes Netzwerk relevanter Ausdrücke, anhand derer die Künstliche Intelligenz bewerten kann, ob sich ein Text ganzheitlich mit einem Thema befasst oder lediglich mit Teilaspekten. Die Systeme sind inzwischen sogar in der Lage, in begrenztem Umfang die grammatikalische und fachliche Korrektheit einzustufen. Für ein gutes Suchmaschinenranking reicht es damit nicht mehr aus, einen bestimmten Schlüsselbegriff einfach nur häufig in einem Text zu nennen.

Google bewertet eigene Texte grundsätzlich positiver als Inhalte, die in der Form auch auf anderen Websites zu finden sind. Das Veröffentlichen von sogenanntem Duplicate Content – egal, ob er auf einer fremden oder der eigenen Homepage zu finden ist – wird abgestraft.

2. Was ist bei gutem Content wichtig?

Auch auf die Aufbereitung der Inhalte legt Google großen Wert. In den Suchergebnissen sollen die Treffer weit oben angezeigt werden, die den Bedürfnissen der Usern am ehesten entsprechen. Sogenannte Bleiwüsten – lange Texte ohne Auflockerung – ermüden die Leser und dämpfen die Motivation, einen Text vollständig zu lesen. Die User bevorzugen eher gut strukturierte Texte, bei denen Einbettungen, Videos, Grafiken und Bilder für Abwechslung sorgen. Das Ziel ist, den Lesern durch Zwischenüberschriften eine Vorschau auf die relevanten Aspekte der folgenden Abschnitte zu geben. So können sie sich schnell zurechtfinden und zu den für sie relevanten Stellen springen. Eine sinnvolle Gliederung bietet einen weiteren wichtigen Vorteil: Die Abschnitte dienen den Lesern als Ankerpunkte. Wenn sie einen Text nicht auf Anhieb vollständig lesen, finden sie Orientierungen vor, die ihnen den Einstieg zu einem späteren Zeitpunkt erleichtert.

3. Usability von Websites erhöhen

Nicht zu vernachlässigen sind die technischen Aspekte der Suchmaschinenoptimierung. Denn auch darauf legt Google bei der Bewertung von Websites großen Wert. Sie sollen den Nutzern eine hohe Usability bieten. Neben einer leichten und intuitiven Bedienung zählt unter anderem dazu, die Bedürfnisse von unterschiedlichen Usergruppen zu befriedigen. Das ist eine anspruchsvolle Aufgabe, da einige Kriterien beachtet werden müssen. Einem sogenannten responsiven Design wird die wohl wichtigste Rolle zugeteilt. Dabei handelt es sich um die Fähigkeit einer Website, die Darstellung an die Größe des jeweiligen Gerätes anzupassen, mit dem auf sie zugegriffen wird. Für User, die ein Smartphone oder ein Tablet verwenden, werden die Inhalte nicht nur verkleinert, sondern auch neu angeordnet, sodass die Breite nicht den darstellbaren Bereich des Displays überschreitet. Für mobile Anwender ist außerdem wichtig, dass der Datentransfer beim Laden der Website gering bleibt. Das schont nicht nur das zur Verfügung stehende Datenvolumen, sondern beschleunigt auch den Vorgang. Selbst bei einer schlechten Mobilfunkverbindung sieht die Ladezeiten dann noch annehmbar.

Webmaster sollten bei der Suchmaschinenoptimierung eine Sache im Fokus behalten: Sie sollten die Anstrengungen unternehmen, um den Usern das bestmögliche Angebot zur Verfügung zu stellen und nicht, um Google zu gefallen. Dennoch gibt es einige Kriterien auf technischer Seite, die in erster Linie dem Analyse-Algorithmus des Suchmaschinenbetreibers dienen und weniger den Usern. Dazu zählt unter anderem die eindeutige Benennung von Bildern und Grafiken. Diese sollten mit entsprechenden Tags versehen werden, die die Inhalte beschreiben. So gelingt es Google, zu Suchanfragen die passenden Bilder vorzuschlagen. Auch die Verwendung von beschreibenden Elementen innerhalb der URL sind ein ernstzunehmender Faktor. Content-Management-Systeme (CMS) verwenden zum Teil lediglich Nummerierungen, um die verschiedenen Bereiche einer Website zu benennen. Werden diese jedoch innerhalb der URL mit Korrekten Begriffen bezeichnet, kann der Algorithmus besser bewerten, inwiefern sie zur jeweiligen Suchanfrage passen.

4. Worin unterscheiden sich Offpage Optimierungen?

In die Bewertung der Quelle fließen das Vertrauen (Trust) und die Autorität ein. Beim Vertrauen wird zunächst bewertet, welches Ansehen die linkgebende Website im Allgemeinen genießt. Das Ausmaß der Autorität bezieht sich vor allem auf die zugeschriebene Kompetenz in einem Themenfeld. Werden auf einer Website regelmäßig Inhalte zu einem Thema veröffentlicht, hat der von ihr ausgehende Link eine größere Strahlkraft als bei Websites, deren Themenschwerpunkte in anderen Bereichen liegen. Damit ist es nicht mehr zielführend, sich Backlinks von sogenannten Linkfarmen einzukaufen. Ein solches Verhalten wird von Google abgestraft. Stattdessen ist es sinnvoll, durch gute Inhalte aufzufallen, sodass die Anzahl der Links organisch wächst.

Früher reichte es aus, eine hohe Anzahl von Backlinks zu generieren, um beim Suchmaschinenranking von ihnen zu profitieren. Inzwischen hat Google aber auch in diesem Bereich seine Bewertungskriterien umgestellt. Es kommt darauf an, Backlinks von Websites zu mit einem guten Ruf zu erhalten.

Die zuvor beschriebenen SEO-Maßnahmen werden von vielen Website-Betreibern umgesetzt . Doch die Liste der möglichen Verbesserungen ist noch länger. Sie setzte sich mit dem sogenannten Linkbuilding fort. Dieses wird dadurch erreicht, dass man sich bei anderen Homepages aktiv darum bemüht, einen sogenannten Backlink zu erhalten. Das System beruht auf der Annahme, dass die Betreiber anderer Websites die verlinkten Inhalte als hochwertig einstufen. Sie finden sie so gelungen, dass sie ihren eigenen Usern den fremden Content empfehlen.

Linkbuilding bedeutet aber nicht nur, sich um den Aufbau einer Linkstruktur zu bemühen. Gleichzeitig sollten Webmaster schädliche Links entfernen, die auf die eigene Homepage verweisen. Dazu müssen sie im ersten Schritt zunächst feststellen, welche Backlinks zum eigenen Angebot führen. Am effektivsten lässt sich möglicher Schaden abwenden, indem schlechte Links aktiv entfernt wird. Doch das lässt sich nicht immer erzielen. Möglicherweise handelt es sich um Beiträge in Foren, für die letztlich die User die inhaltliche Gestaltung übernehmen. Mit der Funktion Google Disavow der Google Search Console ist möglich, zumindest die Auswirkungen einzudämmen. Die dort hinterlegten Listen müssen die Website-Betreiber selbst aktiv pflegen. Die Backlinks der eingetragenen Domains fließen dann nicht mehr in die Bewertung der eigenen Homepage ein.

Neben dem Linkbuilding zählen auch der Aufbau eines hohen Vertrauens, einer großen Autorität sowie einer starken Marke durch die inhaltliche Ausrichtung sowie Erwähnungen (vor allem in den Sozialen Netzwerken) als wichtige Faktoren bei der Offpage Optimierung.

6. Wie setzt man Onpage und Offpage Optimierungen um?

Sowohl Onpage als auch Offpage Optimierungen bedürfen einer strukturierten Vorgehensweise, um sie erfolgreich zur Suchmaschinenoptimierung einzusetzen. Dem Prozess geht eine tiefgreifende Analyse voraus, mit der der Bedarf und das Potenzial erfasst werden. Im darauffolgenden Schritt gilt es, einen Maßnahmenkatalog zu entwickeln. Um den Erfolg zu ermitteln, ist nach der Umsetzung ein Monitoring zu empfehlen. Mit Feinjustierungen lässt sich das Suchmaschinenranking dann noch weiter verbessern.

Die SEO-Arbeit ist zwar faktenorientiert, doch das macht sie nicht unbedingt zum Selbstläufer. Sie erfordert ein hohes Fachwissen und einen großen Erfahrungsschatz. Denn für jeden Fall müssen individuelle Maßnahmen geplant werden. Je größer der Fundus an erfolgreich umgesetzten Projekten ist, desto einfacher gelingt es, spezielle Lösungen zu erarbeiten. Die Online Marketing Agentur taismo aus München vereint die genannten Faktoren mit einer effizienten Arbeitsweise, welche ein grundlegender Faktor für eine erfolgversprechende Suchmaschinenoptimierung ist.

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URL Struktur

Welche Rolle die Namensgebung Ihrer Seiten für SEO spielt

URL Struktur

Auch eine optimale URL-Struktur unterstützt die Sichtbarkeit im Internet. Wie die inhaltliche Suchmaschinenoptimierung geht es bei der Vergabe von URL-Bezeichnungen sowohl um Struktur wie um Suchalgorithmen als auch um Nutzerfreundlichkeit. Wir beleuchten in unserem Artikel die ideale Strukturierung von URL-Adressen und geben praktische Tipps dafür, wie sich das einfach machen lässt.

1. Was ist eine URL und wie beeinflusst sie SEO?

Die Abkürzung URL steht für „Uniform Resource Locator“ und bezeichnet die Lokation einer Webseite eindeutig. Sie enthält die Identifikation, die Zugriffsart und den Ort der jeweiligen Seite. So sagt beispielsweise die URL https://taismo.de/online-marketing/ aus, dass

die Unterseite „online-marketing“

der Weblokation „taismo.de“

über das Zugriffsprotokoll „https“

zu erreichen ist. Nur wenige Nutzer sind sich der technischen Eigenschaften einer URL bewusst. Die meisten wünschen sich vielmehr, dass sie die gewünschte Adresse möglichst intuitiv finden und identifizieren können.

Genau hier kommt die Suchmaschinenoptimierung (SEO) ins Spiel. Suchmaschinenwerkzeuge wie Googles Bots crawlen nämlich nicht nur Inhalte einer Seite wie Texte, Bilder und Videos. Sie durchforschen auch die URLs und stufen sie auf ihre Relevanz hin ein. Deshalb ist es wichtig, bei der Vergabe von URLs sowohl auf die technischen Regeln als auch Suchmaschinenfaktoren und menschliche Lesbarkeit zu achten.

Nicht zuletzt dürfen Sie dem kleinen s hinter dem http besondere Beachtung schenken. In den letzten Jahren hat sich bei fast allen URLs das Zugriffsprotokoll „http“ nämlich zu „https“ verändert. „http(s)“ steht für Hypertext Transfer Protocol (Secure). Bei dem aktuellen und inzwischen weit verbreiteten Protokoll findet die Datenübertragung verschlüsselt statt. Ohne das s warnen manche Browser vor einer unsicheren Verbindung und blockieren das Laden der Seite teilweise – eine Sackgasse für Suchende im Netz.

2. 5 Tipps für aussagekräftige, auffindbare URLs

Wie lässt sich nun eine SEO-freundliche, logische und korrekte URL-Struktur aufbauen, die lange hält? Wir haben die wichtigsten Tipps für Sie zusammengestellt.

Überschaubare Länge und sinnvolle Zeichen

Komplette URLs sollten insgesamt höchstens 74 Zeichen enthalten. Technisch gesehen kann die Länge von Webseiten-Adressen auch darüber hinausgehen. Suchmaschinen jedoch schneiden sie bei 74 Zeichen ab und lassen sie damit unvollständig in den Suchergebnissen auftauchen. Das ist für die Auffindbarkeit Ihrer Seite unvorteilhaft. Vermeiden Sie außerdem Sonderzeichen. Erlaubt sind die Ziffern 0 bis 9, die Buchstaben A bis Z sowie die Zeichen „_“, „-“, “~“ und „.“. Weitere Sonderzeichen müssen in URLs codiert werden, was nicht nur unleserlich aussieht, sondern auch mehr Platz in Anspruch nimmt. Zu den Sonderzeichen gehören auch die deutschen Umlaute sowie das ß.

Die Verwendung von Keywords

Normalerweise ist für eine suchmaschinenoptimierte Seite ein Hauptkeyword definiert. Unter anderem die Verwendung eines beliebten Keywords in relevanten Texten zieht die Aufmerksamkeit der Suchmaschinen auf sich. Sinnvoll ist, dieses Keyword auch in der Bezeichnung der URL zu verwenden. Auf diese Weise führen Sie die Suchmaschinen auf einem zusätzlichen Weg auf die Spur Ihrer Inhalte. Dabei dürfen Sie auch sogenannte Long Tail Keywords verwenden, also Suchwörter, die aus einer Phrase bestehen. Verbinden Sie die einzelnen Wörter des Ausdrucks mit Bindestrichen (zum Beispiel online-marketing statt online_marketing oder onlinemarketing).

Einerseits verstehen die Bots der Suchmaschinen dann, dass damit mehrere Wörter gemeint sind. Andererseits macht es die Internet-Adresse für Menschen deutlich einfacher lesbar. Konzentrieren Sie sich aber immer auf ein Hauptkeyword statt in der URL mehrere aneinanderzureihen. Das sieht unseriös aus und wird von den Search Engines im Zweifel als Keyword Stuffing abgestraft.

Wenn Sie Seiten mit ähnlichen Keywords gestalten, bietet sich die Erstellung sogenannter kanonischer URLs an. Die Suchmaschinen missverstehen unter Umständen eng verwandte Themen als Duplicate Content, der beim Ranking bestraft wird. Das lässt sich mit der bewussten Steuerung der URLs, die gecrawlt werden sollen, vermeiden. Mehr dazu in unserem Blogartikel über den Canonical Tag Generator.

Übersichtliche Navigation

Der Aufbau von URLs trägt auch wesentlich zur Navigation und Orientierung auf der Website bei. Sammeln Sie etwa alle Ihre Lösungen oder Produkte unter der jeweiligen Ebene, etwa:

https://taismo.de/produkte/seo und

https://taismo.de/produkte/sea und

https://taismo.de/produkte/webentwicklung

Damit machen Sie deutlich, wo sich die Nutzer auf Ihrer Seite befinden und was sie von diesem Bereich erwarten können. Organisieren Sie Ihre Navigation allerdings höchstens über drei Ebenen. Weiter graben die Bots nicht, da für jede Seite nur ein bestimmter Aufwand vorgesehen ist. Tiefere Ebenen als die dritte würden deshalb übers Crawling nicht indexiert werden. Darüber hinaus wird eine komplexere Struktur für die Nutzer unübersichtlich.

Vorsicht bei der Änderung von URLs

Der Umzug Ihrer URLs zu neuen Adressen kann ebenso aufwändig und verlustreich sein wie ein Wohnungswechsel. Manche Nutzer haben die URL womöglich als Favoriten gespeichert, andere haben einen Link geteilt, der nun nicht mehr gilt. Im günstigsten Falle zeigen wertvolle Backlinks auf Ihre Adresse. Auch diese wollen Sie wegen einer simplen Adressänderung nicht verlieren. Deshalb wägen Sie gründlich ab, ob Sie Ihre URLs ändern wollen. Hat eine URL-Änderung unschlagbare Vorteile, dann sollten Sie unbedingt für eine gültige Weiterleitungen sorgen. Dauerhafte, sogenannte 301 Weiterleitungen senden Ihre Besucher automatisch auf den richtigen Weg zur neuen URL.

Außerdem behalten Sie damit bestehende Rankings bei, die Sie durch Ihre wertvollen und relevanten Inhalte erzielt haben. Damit vermeiden Sie auch die unbeabsichtigten „404 Fehler“, die einen Nutzer erwarten, der auf eine unbekannte URL trifft. Solche Anzeigen sorgen dann endgültig für Traffic-Verlust.

Verzichten Sie auf unnötige Parameter

Für die Funktionalität Ihres Webdesigns mögen Parameter wie die Session oder die Tracking ID im Anschluss an die eigentliche Adresse zweckmäßig sein. Verzichten Sie jedoch darauf, Sie in URLs zu verankern. Bei der Verlinkung werden solche verwirrenden und für den Sinn irrelevanten Parameter nämlich sonst auch geteilt. Wer so gespeicherte Backlinks, Favoriten oder anderweitig geteilte Links öffnet, gerät womöglich in eine Sackgasse. SEO und Nutzer können damit nichts anfangen. Deshalb verlängern Parameter Ihre URL nur unnötig und kosten Sie Lesbarkeit.

3. Tatkräftige Unterstützung bei allem ums SEO

Noch Fragen? Bei taismo beraten wir im Rahmen von ergebnisorientiertem Online-Marketing auch zu der optimalen Struktur Ihrer Website.

Sprechen Sie uns gerne an!

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Mobile Only Indexierung

SEO 2021:
Indexierung wird von Mobile First zu Mobile Only

Ab März 2021 crawlt Google nur die mobile Seite

Mit Mobile Only besucht der Google Crawler ab Ende März keine rein desktop-basierten Websites mehr. Seiten mit separaten Desktop- und Mobile-Versionen werden nur noch unter der mobilen Ansicht indexiert. Was bedeutet das für Ihre SEO? Wir erklären, wie Sie für Google weiterhin sichtbar bleiben.

1. Google Algorithmus aktiviert Ende März 2021 Mobile Only

Google 2021: Auch in diesem Jahr hat Google Änderungen in seinen Suchalgorithmen angekündigt. Eine wesentliche Umstellung steht uns bereits vor der Tür – die Umstellung der Indexierung von Webseiten auf Mobile Only. Bereits seit September 2020 ist die Mobile First Indexierung für alle Internetseiten aktiv und der Google Smartphone Bot hat viel zu tun. Das bedeutet, dass mobile Auftritte beim Crawlen bevorzugt indexiert werden. Diese Bevorzugung von Seiten für den mobilen Zugriff wird Ende März auf Mobile Only ausgebaut. Ausschließlich Desktop-optimierte Seiten werden vom Google Algorithmus schon bald völlig ignoriert. SEO adé für den PC. Der Desktop Bot geht in Rente. Es ist höchste Zeit, Ihre Websites durchzugehen und sicherzustellen, dass jene in der kommenden Umstellung nicht durchs Raster fallen. Wesentliche Traffic-Verluste drohen. Wer Suchmaschinenoptimierung mit rein für den stationären Zugriff optimierten Seiten betreibt, sollte seinen Unique Content auf eine mobil-geeignete Seite umziehen lassen. Nur so können Sie ab diesem Frühjahr bei Google Nutzen aus Ihrem SEO ziehen.

2. Machen Sie Ihren Internetauftritt fit für den wählerischen Google Crawler

Die Google Search Central beschreibt, wie der Google Algorithmus auch unter Mobile First weiterhin Ihre Website fürs Suchmaschinen-Ranking indexiert. Nach den aktuellen Aussagen der Google Search Central gilt das Gleiche für Mobile Only – mit der Ausnahme, dass rein PC-optimierte Seiten ignoriert werden. Grundsätzlich gilt: Alle Inhalte, die gerankt werden sollen, müssen auf der mobilen Webseite zu finden sein. Reine „Computer-Seiten“ sollten damit rechnen, innerhalb absehbarer Zeit nicht mehr in den Suchergebnissen gerankt zu werden und an Traffic zu verlieren. Die wichtigsten Ratschläge aus der Google Community lauten:

2.1 Exklusives Content-Management für die mobile Seite

Aktualisieren Sie die Inhalte und vor allem die aussagekräftigen Überschriften in der mobilen Version Ihrer Website. Sie sollte jeden Content enthalten, der für die Suchmaschinenoptimierung verwendet wird, auch wenn er bisher eventuell nur auf Desktop-Seiten auftauchte. Unique Content, Keyword-Verwendung, Textlängen, Tags und andere SEO-Faktoren von der PC-orientierten Seite gehen bei Mobile Only vollständig verloren. Ein Umzug auf die Variante für mobile Endgeräte ist die Rettung.

2.2 Visuelle Inhalte wie Bilder und Videos

Auch für die visuellen Inhalte gilt, dass nur noch diejenigen auf der mobilen Seite vom Smartphone Agent berücksichtigt werden. Manche Web-Developer haben in der Vergangenheit deren Qualität und Verlinkung zugunsten von Schnelligkeit und Nutzbarkeit der Seite vernachlässigt. Das wird mit Mobile Only bald bestraft. Die Grundregeln für die Verwendung von Bildern und Videos lauten:

  • Nur Bilder und Videos in guter Qualität, angemessener Größe und passender Auflösung nutzen
  • Wählen Sie Bilder und Videos in Dateiformaten, die vom Google Bot unterstützt werden
  • Verwenden Sie nur statische URLs bei Ihren visuellen Ressourcen und keine sich ständig ändernden. Diese können nicht indexiert werden
  • Sorgen Sie dafür, dass alle Ihre Bilder und Videos einen aussagekräftigen und SEO-tauglichen Alt-Text enthalten sowie Titel, Dateinamen und Untertexte
  • Platzieren Sie visuelle Inhalte und vor allem Videos an schnell auffindbaren Stellen auf der mobilen Seite. Die Indexierung bestraft einen Seitenaufbau, der den Nutzer lange nach Videos suchen lässt

2.3 Zugriff auf mobile Inhalte ermöglichen

Die Google Search Central empfiehlt weiterhin, Lazy Loading für Hauptinhalte zu vermeiden, damit der Google Crawler Ihre mobile Website barrierefrei indexieren kann. Wenn Lazy Loading nach einer Nutzerinteraktion eingesetzt wird, können die zu ladenden Inhalte vom Bot ignoriert werden. Das gilt beispielsweise für Tippen, Wischen oder Klicken. Gehen Sie außerdem die Ressourcen auf Ihrer mobilen Seite durch und stellen Sie sicher, dass diese nicht blockiert sind, weil etwa bei der Programmierung das Hauptaugenmerk auf der Desktop-Seite lag.

2.4 Verwendung von strukturierten Daten und Metadaten

Sehen Sie sich die strukturierten Daten Ihrer mobilen Seiten an und überprüfen Sie, ob die entsprechenden URLs auf mobile Seiten verweisen. Links zu Desktop-Seiten werden ignoriert und punkten daher beim Google Smartphone Bot nicht. Die Metadaten Ihrer Mobilseiten sollten genau so sicher im Kasten sitzen wie diejenigen, die früher für die Computer-Ansicht optimiert wurden. Meta-Titel und Meta-Beschreibungen werden

2.5 Anzeigenplatzierung

Für Anzeigen auf Mobilseiten gelten andere Regeln als im PC-Browser. Folgen Sie den Better Ads Standards, um von Ads auf mobilen Endgeräten zu profitieren. Sind die Anzeigen etwa in ihrer Größe und ihrem Format nicht optimal auf die mobile Lesbarkeit und Sichtbarkeit auf Smartphones und Tablets ausgerichtet, verlieren Sie damit an Ranking.

3. Zwei Fliegen mit einer Klappe: Fit für Mobile Only und aufgewertete mobile Inhalte

Die optimale Ausrichtung mobiler Inhalte auf die geänderte Google-Indexierung erfordert von vielen einen kompletten Durchgang ihrer mobilen Seiten. Texte, Bilder und Videos müssen verschoben und aktualisiert werden. Seitenfunktionalität, Nutzerfreundlichkeit und Schnelligkeit müssen auf den Prüfstand, wenn in Kürze nur noch der Smartphone Bot crawlt. Unserer Erfahrung nach, lohnt sich bei der nötigen Durchsicht aller Inhalte eine generelle Aufwertung des mobilen Internet-Auftritts. Wer ohnehin schon alle Tags, Metadaten und Texte in die Hand nehmen muss, kann an den passenden Stellen seine Inhalte polieren. Darin liegt nicht nur das Potenzial, den Traffic-Verlust von der Desktop-Site zu umgehen, sondern auch die Chance auf mehr organische Leads über eine noch weiter verbesserte mobile Site. Als professionelle Online-Marketing Agentur steht taismo Ihnen bei der technischen und inhaltlichen Überarbeitung Ihrer mobilen Auftritte zur Seite. Sprechen Sie uns an und lassen Sie uns Ihnen ein Konzept für optimales Ranking unter Mobile Only und die wettbewerbsfähige Anpassung Ihrer Inhalte vorlegen.

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SEO Trends 2021 - das ist wichtig

SEO Trends 2021

SEO Trends 2021:
Das ist wichtig im neuen Jahr

SEO Trends 2021 - das ist wichtig

Die Anforderungen der Suchmaschinenoptimierung unterliegen einem stetigen Wandel. Die unterschiedlichen Rankingfaktoren werden von Google und Co. immer wieder neu gewichtet. Das stellt Betreiber von Websites regelmäßig vor zusätzliche Herausforderungen. Sie müssen ihre Inhalte überarbeiten, um damit sie wieder zeitgemäß sind. Sie möchten wissen, welche SEO-Trends 2021 wichtig sind? Wir geben Ihnen einen Überblick, was sich bei den Rankingfaktoren und dem Indexing ändert. Außerdem erklären wir Ihnen, welche Maßnahmen des Online Marketing, Sie berücksichtigen sollten.

1. Influencer Marketing:
Mit Einfluss Google regieren

Werfen wir zunächst einen Blick auf die Mechanismen der Suchmaschinenoptimierung. Es handelt sich um ein weites Feld, bei dem unterschiedliche Faktoren den Erfolg ausmachen. Beim Influencer Marketing lassen sich einige dieser Punkte in einer Maßnahme vereinen: Es entsteht relevanter Content, der eine große Zielgruppe erreicht und die User zum Interagieren anregt.

Warum hochwertiger Content wichtig ist, hat das Unternehmen MOZ 2015 in einer Studie herausgefunden. Laut den Untersuchungen gehört die Qualität des Contents zu den drei relevantesten Rankingfaktoren. Durch die Zusammenarbeit mit Influencern lassen sich exklusive Inhalte erstellen, die sich von der Masse abheben. Außerdem kann man die Community des Influencers ansprechen, die möglicherweise ein neues Publikum darstellt. Durch den bekannten Namen lässt sich auch darüber hinaus Aufmerksamkeit erzielen.

Eine solche Marketingkooperation ist auch aus einem anderen Grund sinnvoll: Verlinkt eine fremde Website auf den eigenen Content lassen sich wertvolle Backlinks sammeln, die das Suchmaschinenranking beeinflussen. Man spricht auch vom Linkbuilding. Dabei kommt es nicht alleine auf die Anzahl der Links an, sondern auch auf deren Qualität. Schließlich lässt sich der sogenannte „Link Juice“ weitergeben. Als „Juice“ wird der Mix der unterschiedlichen Rankingfaktoren bezeichnet. Mit anderen Worten gesagt: Websites, die von Google und Co. als hochwertig eingestuft werden, können über Links einen Teil ihrer Reputation vergeben. Das ersetzt zwar nicht gänzlich die Suchmaschinenoptimierung der eigenen Website, ist aber ein großes Potenzial, das man ausnutzen sollte.

2. Mobile Indexing:
Jetzt startet die Auslese

Ab März 2021 ist bei Google Schluss mit dem Indexieren von Desktop-Websites. Die Suchmaschine wird ihre Suchroboter (Crawler) ab März nur noch über mobile Websites schicken, um die Daten zu erfassen, die danach aufbereitet und bei Suchanfragen ausgespielt werden. Deswegen kommt es in der Zukunft noch mehr darauf an, dass Homepages für die Darstellung auf mobilen Geräten optimiert sind.

Viele Betreiber von Websites verfolgen bereits jetzt das „Mobile First“-Prinzip. In Zukunft wird kein Weg mehr an ihm vorbeiführen, wenn sie in den Suchergebnissen weit oben erscheinen sollen. Das Prinzip besagt, dass die Erstellung der mobilen Variante einer Website oberste Priorität genießt. Sie wird zunächst konzipiert und von möglichen Fehlern befreit. Darauf aufbauend wird die Desktop-Website erstellt.

Mit der Google Search Console kann der Status Quo von (mobilen) Websites in verschiedenen Bereichen erfasst werden. Das Analyse-Tool gibt unter anderem Auskunft darüber, welche Fehler beim sogenannten Crawlen auftreten. Es kann beispielsweise sein, dass die Darstellung einer Website zu breit ist, um auf mobilen Geräten ideal angezeigt zu werden. Ebenfalls kann bei der Analyse unter Umständen herausgekommen, dass der Abstand von mehreren anklickbaren Elementen zu gering ist, was sich negativ auf die Kategorie „Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten“ auswirkt. Dieses Problem kann leicht auftreten, wenn die Desktop-Website für ein responsives Design adaptiert wird. „Mobile First“ ist also auch hilfreich, um nicht in die Gefahr zu geraten, diesen Fehler zu begehen.

Für das Mobile Indexing ist darüber hinaus wichtig, dass die Inhalte auf der mobilen und der Desktop-Website identisch sind. Auch heute ist noch die Herangehensweise verbreitet, auf der mobilen Homepage lediglich einen reduzierten Umfang des Contents zur Verfügung zu stellen. Einige Webmaster gehen davon aus, dass die Inhalte auf dem Smartphone zu umfangreich für die User erscheinen. In einem solchen Fall wird Google die fehlenden Elemente ab März 2021 nicht mehr indexieren. Sie werden dann zwar angezeigt, wenn ein User die Desktop-Website aufruft. Allerdings werden sie nicht mehr bei generischen Suchanfragen berücksichtigt.

3. Core Web Vitals: Pagespeed

Das mobile Indexing stellt einen weiteren Rankingfaktor weiter in den Vordergrund, nämlich die Ladezeiten. Seit 2018 ist die PageSpeed eine Kennzahl, die die SEO Bewertung von Websites beeinflusst. Je kürzer die Ladezeiten sind, desto besser ist dies für das Ranking. Es gibt verschiedene Ansatzpunkte für die PageSpeed Optimierung. Die Größe von Bilder- und Grafikdateien sollte so gering wie möglich sein. Auf die Verwendung von Skript-Anwendungen sollte man weitestgehend verzichten.

Google misst den Ladezeiten eine größere Bedeutung zu, weil sich das Unternehmen am Nutzungsverhalten der User orientiert. Untersuchungen von Google haben ergeben, dass 53 Prozent der Besucher das Laden einer Website abbrechen, wenn es länger als drei Sekunden dauert. Bei der Optimierung der PageSpeed sollte man sich bewusst sein, dass man die Website nicht primär für ein besseres Suchmaschinenranking optimiert, sondern, um die User Experience zu steigern. Denn sind die Besucher mit der Performance einer Website zufrieden, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass sie die angebotenen Produkte und Dienstleistungen wahrnehmen oder die Website weiterhin nutzen.

Die PageSpeed wird auch bei den Core Web Vitals berücksichtigt. Es handelt sich um mehrere Kennzahlen, die Google ab 2021 erfassen wird, um die User Experience zu bewerten.

Diese Elemente sind Bestandteile der
Core Web Vitals:

  • Largest Contentful Paint (LCP): Zeitspanne, bis der Hauptcontent angezeigt wird.
  • Cumulative Layout Shift (CLS): Bewertet die Stabilität der Darstellung. Springen Elemente beim Laden der Website von einer Stelle zur anderen oder haben sie konstante Plätze?
  • First Input Delay (FID): Zeitspanne, bis User mit den Inhalten von Websites interagieren können.

4. Unique Selling Point:
Darum ist ein
Alleinstellungs
merkmal
wichtig

Das zuvor genannte Influencer Marketing ist ein wichtiger Baustein, um ein Alleinstellungsmerkmal aufzubauen. Dieses wird im Online Marketing auch als Unique Selling Point (USP) bezeichnet. Schließlich gibt es im Internet keine echten Nischen mehr. Auf dem Markt tummeln sich viele Anbieter, die um die Gunst der User kämpfen. Es gilt also, aus der Masse hervorzustechen. Unternehmer sollten sich überlegen, was sie von Mitbewerbern unterscheidet und diese Punkte konsequent in den Vordergrund rücken. Diese müssen so dargestellt werden, dass sie den Besuchern einen Mehrwert bieten. Dazu zählt unter anderem die Meta Descriptions von Websites so zu gestalten, dass sie auffallen und die User neugierig machen. Schließlich müssen sie in wenigen Zeichen vermitteln, dass die Website genau die richtige für die jeweilige Suchanfrage ist.

Alleinstellungsmerkmale geben einer Website einen hohen Wiedererkennungswert. Finden die User das vor, was ihnen angepriesen wird, steigt ihre Zufriedenheit und damit die Reputation des Unternehmens. Ein starker USP kann somit zu einem Selbstläufer werden, der sich immer wieder selbst bestätigt und den Erfolg potenziert.

5. Video Marketing:
Für SEO richtig in Szene setzen

Der Anteil des Video Contents im Internet ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Die Bedeutung wird auch in der Zukunft immer weiter zunehmen. Videos haben mehrere Vorteile: Sie können Inhalte eindrucksvoller vermitteln als Texte, da es eine zusätzliche visuelle Ebene gibt. Zudem gilt, dass das Lesen eines Textes eine höhere Aufmerksamkeit erfordert. Bei einem Video kann sich der User darauf beschränken, die auditiven Inhalte wahrzunehmen. Das ermöglicht ihm, nebenher eine andere Tätigkeit auszuüben. Somit sind Videos auch ideal dazu geeignet, sich nach einem stressigen Tag von den Inhalten berieseln zu lassen. Bei Google gibt es eine eigene Kategorie zum Suchen von Videos. Dieses Potenzial sollte man nicht ungenutzt lassen.

Durch Videos kann man im Online Marketing einem Unternehmen Leben einhauchen und einen Wiedererkennungswert geben. Da es unterschiedliche Spielarten von Videos gibt, kann man sicher sein, dass für jedes Unternehmen das passende Werkzeug vorhanden ist. Mit Video Marketing können sie beispielsweise abstrakte Prozesse und Abläufe erklären, die positiven Eigenschaften der Produkte herausarbeiten oder Neuigkeiten verbreiten. Handelt es sich um regelmäßig zu festen Zeitpunkten erscheinende Videos, die auf den Videoplattformen und in den Sozialen Netzwerken veröffentlicht werden, kann eine starke Kundenbindung erzielt werden. Stechen die Inhalte beispielsweise durch eine witzige Form oder interessante Themen hervor, können sie sich schnell „viral“ verbreiten und so immer neue User begeistern.

Video Marketing birgt aber auch eine große Gefahr, genau das Gegenteil zu erzielen. Sind die Inhalte nicht professionell erstellt worden, können sie dem Ansehen eines Unternehmens erheblich schaden und sich schneller ausbreiten als beispielsweise der negative Ruf einer schlechten Website. Wer mit Videos im Online Marketing punkten möchte, sollte sie handwerklich und technisch gut produzieren.

Dominik Breitbach

Gründer von taismo

Wir stärken Marken im Web mithilfe von SEO, SEA und performanten Websites. Dabei erarbeiten wir stets individuelle Konzepte und bleiben in allem, was wir tun, transparent und flexibel.

Mein Spezialgebiet: Technische SEO

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So werden die Meta Daten optimiert

Title Tag und Meta Description

Title Tag und Meta Description:
Deswegen sind sie wichtig für SEO

So werden die Meta Daten optimiert

Das Erstellen einer Meta Description für eine Homepage ist ein wichtiger Bestandteil der Suchmaschinenoptimierung. Das Thema sollte stets als elementarer Teil des Online Marketings gesehen werden und es müssen einige Überlegungen einfließen, wenn man die Beschreibung verfasst. In diesem Text erklären wir, was eine Meta Description ist und zeigen, warum es wichtig ist, sie anzulegen.

Nicht zuletzt gehen wir darauf ein, wie unsere SEO Agentur Ihnen dabei hilft, die perfekte Meta Description zu finden.

Was ist eine Meta Description?

Wer bei Google eine Suchanfrage startet, erhält die Ergebnisse auf der Search Engine Result Page (SERP). Auf ihr werden Snippets (Vorschauen) der Websites angezeigt, von denen Google ausgeht, dass sie am besten zu der Suchanfrage passen. Die Snippets setzen sich aus einer Überschrift und einer darunter stehenden Kurzbeschreibung zusammen. Sie werden auch als Title-Tag und Meta Description bezeichnet. Das Snippet sieht ein potenzieller User unmittelbar im Suchergebnis, bevor er überhaupt den Link zur Website anklickt. Deswegen gilt es, die User mit einem überzeugenden Text von der SERP auf die eigene Website zu führen.

Wie legt man eine Meta Description an?

Die gängigen Content-Management-Systeme haben im Menü einen Bereich, in dem man die Beschreibung anpasst. Sie simulieren häufig sogar das spätere Aussehen des Snippets. Das ist wichtig, da es Konventionen gibt, an die man sich beim Verfassen der Beschreibung halten sollte.

Wie lang darf die Meta Description sein?

Die Meta Description sollte je nach Anzahl der Pixel 145 – 155 Zeichen nicht übersteigen. Laut Pixelanzahl sind wir bei einem Maximum von 1005 Pixeln. Ist sie länger, werden die überstehenden Wörter nicht angezeigt. Wenn Sie hier nun Strukturierte Daten, wie das Datum anzeigen lassen, wird der Inhalt der Meta Description verkürzt. Wie Sie vermeiden können, das Datum auslesen zu lassen, erörtern wir gerne in einer ersten kostenlosen SEO Beratung.

Der Title Tag ist übrigens deutlich kürzer. Er kann bis zu 60 Zeichen bzw. 554 Pixel umfassen, um noch vollständig angezeigt zu werden. Bei ihm sollte man sich darauf beschränken, eine spannende Überschrift zu verfassen.

Warum ist es für das Suchergebnis wichtig, eine Meta Description anzulegen?

Die Meta Description ist das Schaufenster auf eine Website. Ist sie ansprechend formuliert, erhöht dies die Wahrscheinlichkeit, dass User auf der SERP auf das Suchergebnis aufmerksam werden und die Homepage aufrufen. In Umfragen wurde herausgefunden, dass die Meta Description der wichtigste Faktor ist, der User auf eine Website zieht. Knapp 63 Prozent der Befragten gaben an, sich zunächst an der Beschreibung zu orientieren. Dagegen spielen der Name des Unternehmens und der Title-Tag nur eine deutlich untergeordnete Rolle. Diese Erkenntnis bedeutet zugleich, dass Webmaster für jeden Beitrag und jede Rubrik einer Website eine individuelle Meta Description anlegen sollten. Es ist nicht zielführend, einen Beschreibungstext für die gesamte Website zu verwenden.

Wenn ein Webmaster selbst keine Meta Description anlegt, generiert Google einen Beschreibungstext, aus dem Beginn des Contents. Dieser fungiert nicht als eigenständiger Teaser und erfüllt seinen Zweck damit nicht.

Je mehr Nutzer auf einen Link klicken, desto eher geht Google davon aus, dass die Website hochwertigen und hilfreichen Content anbietet. Die Beschreibung ist damit also ein wichtiger Schlüssel für ein gutes Suchmaschinenranking. Das zeigt einen Grundsatz der Suchmaschinenoptimierung, der häufig vernachlässigt wird: Der User steht im Mittelpunkt, nicht die Suchmaschine. Die SEO Arbeit sollte darauf abzielen, den Usern gute Inhalte und eine gute Usability zu bieten, und nicht darauf, die Rankingkriterien von Google und Co. zu erfüllen.

Werden Begriffe aus der Suchanfrage in der Meta Description verwendet, stellt Google diese auf der SERP fett dar. Für den User bieten sie einen optischen Anker, der den Blick auf sich zieht und zugleich signalisiert, dass das gesuchte Thema in dem Text behandelt wird. Um zu verhindern, dass die Keywords abgeschnitten werden, sollten sie möglichst zu Beginn der Meta Description angegeben.

Der Title Tag hat eine Bedeutung auf das Ranking. Bei ihm ist es wichtig, eine Überschrift zu verfassen, die das wichtigste Keyword enthält, und das Interesse der User weckt. Dies ist angesichts des stark begrenzten Platzes nicht einfach.

So hilft Ihnen unsere SEO Agentur, das ideale Snippet zu erstellen

Wir haben bereits die wichtigsten Eckpunkte zum Verfassen eines Google Snippets zusammengefasst. Trotz der großen Bedeutung, die Meta Descriptions einnehmen, nehmen sich viele Webmaster nicht der Aufgabe an, selbst Beschreibungstexte zu verfassen. Eine Analyse von mehr als 192.000 Websites, die unter den Top-10 der bei Google gerankten Websites liegen, hat hervorgebracht, dass für 25 Prozent keine Meta Description angegeben war. Bei mehr als 60 Prozent der Websites, bei denen eine Meta Description verfasst wurde, zeigt Google diese nicht so an, wie es der Webmasters gerne. Damit gibt es viel Potenzial, auf der SERP mit dem Snippet Ihrer Website gegen die Mitbewerber aufzufallen.

Das Verfassen der Beschreibungstexte ist nicht trivial. Untersuchungen haben ergeben, dass längere Beschreibungen häufiger zum Klicken verleiten. Wichtig ist es also, den vorhandenen Platz auszunutzen, aber zugleich zu vermeiden, dass der Text abgeschnitten wird. Es gibt einige Stolpersteine, über die man Fallen kann.

Sie wollen die Meta Descriptions Ihrer Website von Profis erstellen lassen? Dann ist unsere SEO Agentur der richtige Ansprechpartner für Sie. Nehmen Sie einfach Kontakt zu unserem Team auf und vereinbaren eine erste kostenlose SEO Beratung, bei der wir das weitere Vorgehen mit Ihnen besprechen.

Beim Erstellen der Meta Daten orientieren wir uns am AIDA Modell

Attention
Interest
Desire
Action

Zunächst wollen wir durch den Beschreibungstext Aufmerksamkeit erzielen. Dazu eignen sich insbesondere Symbole und Emojis. Diese können in der Meta Description zumeist problemlos dargestellt werden. Die Zeichen durchbrechen in mehrfacher Hinsicht den restlichen Text. Sie variieren in ihrer Höhe, ihrer Form und sind häufig farbig dargestellt. Damit stechen sie aus der SERP deutlich heraus.

Hat man den Fokus der User auf das Snippet gelegt, gilt es das Interesse zu wecken. Dies geht am besten mit eindrucksvollen Kennwerten. Mit ihnen machen sie Werbung für Ihr Unternehmen. Sie können beispielsweise auf eine große Auswahl an Produkten, eine hohe Anzahl von Kunden oder einen beeindruckenden Umsatz hinweisen. Für den User sind diese Zahlen entweder ein Indikator dafür, dass er das passende Produkt findet. Die möglicherweise angegebene Zahl der Kunden ist ein Social Proof. Sie wird als Qualitätsmerkmal verstanden und der User fühlt sich durch das Handeln anderer inspiriert.

Beim Desire (Verlangen) gilt es Ihr Alleinstellungsmerkmal (USP) und Ihre Vorzüge herauszuarbeiten in Verbindung mit den richtigen Keywords eine Rolle. Sind Sie Handwerker und bieten eine schnelle Hilfe an? Oder sind sie im E-Commerce tätig und versenden die Waren noch am selben Tag an? Dann gehören genau diese Informationen in die Meta Description.

Zum Schluss geht es darum, den User zu einer Handlung (Action) zu verleiten und ihn auf die Website zu ziehen. Am besten eignet sich dazu die Kombination aus „Jetzt“ und einer Handlungsaufforderung. Diese Formulierungen sind sichere Wege, um Ihre Marke bekannter zu machen und den Umsatz zu steigern.

Nutzen Sie unsere kostenlose SEO Erstberatung

Sie haben bereits eine Website, für die Sie Title Tags und Meta Descriptions benötigen? Dann sollten Sie uns kontaktieren und unser Angebot einer kostenlosen SEO Beratung in Anspruch nehmen. Unsere Spezialisten ermitteln den Optimierungsbedarf Ihrer Website und entwerfen einen Maßnahmenkatalog. Wir vereinen langjährige Erfahrung und eine hohe Kompetenz bei der Suchmaschinenoptimierung und im Bereich Online Marketing. Mit Analyseprogrammen wie Google Search Console und selbst entwickelten Tools untersuchen wir die Auswirkung unserer SEO Maßnahmen auf Ihre Website und können durch gezieltes Nachbessern Schwachstellen ausräumen. Damit sind wir die idealen Partner, um Ihrer Website zu einem besseren Suchmaschinenranking zu verhelfen.

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Canonical Generator

Canonical Tag Generator


Anwendung des Canonical Tag Generators

  1. Um einen Canonical Tag zu erstellen, muss die gewünschte URL in das Feld eingetragen werden. (Bspw.: https://taismo.de/online-marketing/ )
  2. Klicke auf „Erstellen“.
  3. Die gewünschte URL kann nun auf dem „Kopieren“ Button in die Zwischenablage gelegt werden.
  4. Füge den Code in den Header deiner Unterseite ein.
  5. Du kannst den Code verwenden, wo und wie du möchtest. Trotzdem freuen wir uns über eine Verlinkung auf https://taismo.de

Für welche Seite möchtest du den Canonical erstellen?

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Was ist der Canonical Tag eigentlich?

Der Canonical Tag gibt den Suchmaschinen die Information, welche Seite hauptsächlich indexiert werden soll. Im Header eines HTML-Dokuments platziert, gibt er die Möglichkeit, duplicate Content zu vermeiden, indem er auf die originale bzw. die kanonische URL verweist. Hast du beispielsweise einen Blog und verlinkst mit mehreren Kategorien auf ein und denselben Artikel, kann es je nach CMS vorkommen, dass dein Google Ranking aufgrund von Duplicate Content (dupliziertem Inhalt) abgestraft wird. Aber keine Sorge, denn ein minder gewertetes Suchergebnis aufgrund von Blogs findet in 99 % der Fällen nicht statt. Google erkennt solche duplizierten Ergebnisse mittlerweile selbstständig. Setzt du einen Canonical Tag auf die primäre Kategorie, behältst du die Kontrolle über die Indexierung und bist auf der sicheren Seite.

Kurz: Der Canonical Tag ist ein Werkzeug der SEO.

Wer benötigt den Canonical Tag?

Häufig findet die kanonische URL in größeren Online-Shops Verwendung. Insbesondere beim Verkauf von Waren, die in vielen Variationen zum Verkauf anstehen.

Beispielsweise Hemden: Eine übliche Produktseite eines Hemdes hat die selbe Produktbeschreibung für das selbe Hemd in verschiedenen Größen oder Farben. Siehst du dir das Hemd in der Größe S an so wirst du den selben Text für Größe M finden. Hier wird der Canonical Tag auf die URL des Hemdes platziert, die keinerlei Variationen aufzeigt. Häufiger werden Canonical Tags sogar so platziert, dass lediglich die Produktkategorie als kanonisch angegeben wird. So kommen Suchende bei Google nicht drum herum sich andere Waren der selben Kategorie anzuschauen. 

Ebenso wird der Canonical Tag häufiger für Seitennummerierungen verwendet, da die Seitenzahlen ab der zweiten häufig auch Duplikate vorweisen. 

Eine weitere, unsaubere Weise, eine kanonische URL zu verwenden, ist der Verweis auf einer Startseite, das index.php oder /startseite auf die Hauptdomain verweisen sollen. Hierfür ist allerdings eine Lösung in der htaccess oder Serverseitig bei nginx deutlich sinnvoller. 

Wo wird der HTML Tag zur kanonischen URL platziert?

Der kurze Canonical Tag wird in den <head> Bereich eines HTML Dokuments platziert. Insofern die Unterseite keinen noindex-Verweis in den Robots vorweist, so kann die kanonische URL auch gelesen werden. Wichtig ist, dass ihr nicht gleichzeitig mit dem Canonical Tag sowie einem noindex-Tag arbeitet, da sonst die Wirkung des Canonicals aufgehoben wird und nicht von Google erkannt wird. Wenn Ihr ein CMS, wie WordPress benutzt, könnt ihr den hier erstellten HTML Tag mit einem Plug-In, wie Insert Header and Footer, einfach integrieren, indem ihr ihn in das Feld des Head kopiert. Achtet darauf, dass ihr das Plug-In nehmt, welches die Integration von Code in allen Unterseiten erlaubt. 

Hast du Fragen oder Anmerkungen?

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