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SEO Trends 2021:
Das ist wichtig im neuen Jahr

SEO Trends 2021 - das ist wichtig
Dezember 14, 2020

Die Anforderungen der Suchmaschinenoptimierung unterliegen einem stetigen Wandel. Die unterschiedlichen Rankingfaktoren werden von Google und Co. immer wieder neu gewichtet. Das stellt Betreiber von Websites regelmäßig vor zusätzliche Herausforderungen. Sie müssen ihre Inhalte überarbeiten, um damit sie wieder zeitgemäß sind. Sie möchten wissen, welche SEO-Trends 2021 wichtig sind? Wir geben Ihnen einen Überblick, was sich bei den Rankingfaktoren und dem Indexing ändert. Außerdem erklären wir Ihnen, welche Maßnahmen des Online Marketing, Sie berücksichtigen sollten.

1. Influencer Marketing:
Mit Einfluss Google regieren

Werfen wir zunächst einen Blick auf die Mechanismen der Suchmaschinenoptimierung. Es handelt sich um ein weites Feld, bei dem unterschiedliche Faktoren den Erfolg ausmachen. Beim Influencer Marketing lassen sich einige dieser Punkte in einer Maßnahme vereinen: Es entsteht relevanter Content, der eine große Zielgruppe erreicht und die User zum Interagieren anregt.

Warum hochwertiger Content wichtig ist, hat das Unternehmen MOZ 2015 in einer Studie herausgefunden. Laut den Untersuchungen gehört die Qualität des Contents zu den drei relevantesten Rankingfaktoren. Durch die Zusammenarbeit mit Influencern lassen sich exklusive Inhalte erstellen, die sich von der Masse abheben. Außerdem kann man die Community des Influencers ansprechen, die möglicherweise ein neues Publikum darstellt. Durch den bekannten Namen lässt sich auch darüber hinaus Aufmerksamkeit erzielen.

Eine solche Marketingkooperation ist auch aus einem anderen Grund sinnvoll: Verlinkt eine fremde Website auf den eigenen Content lassen sich wertvolle Backlinks sammeln, die das Suchmaschinenranking beeinflussen. Man spricht auch vom Linkbuilding. Dabei kommt es nicht alleine auf die Anzahl der Links an, sondern auch auf deren Qualität. Schließlich lässt sich der sogenannte „Link Juice“ weitergeben. Als „Juice“ wird der Mix der unterschiedlichen Rankingfaktoren bezeichnet. Mit anderen Worten gesagt: Websites, die von Google und Co. als hochwertig eingestuft werden, können über Links einen Teil ihrer Reputation vergeben. Das ersetzt zwar nicht gänzlich die Suchmaschinenoptimierung der eigenen Website, ist aber ein großes Potenzial, das man ausnutzen sollte.

2. Mobile Indexing:
Jetzt startet die Auslese

Ab März 2021 ist bei Google Schluss mit dem Indexieren von Desktop-Websites. Die Suchmaschine wird ihre Suchroboter (Crawler) ab März nur noch über mobile Websites schicken, um die Daten zu erfassen, die danach aufbereitet und bei Suchanfragen ausgespielt werden. Deswegen kommt es in der Zukunft noch mehr darauf an, dass Homepages für die Darstellung auf mobilen Geräten optimiert sind.

Viele Betreiber von Websites verfolgen bereits jetzt das „Mobile First“-Prinzip. In Zukunft wird kein Weg mehr an ihm vorbeiführen, wenn sie in den Suchergebnissen weit oben erscheinen sollen. Das Prinzip besagt, dass die Erstellung der mobilen Variante einer Website oberste Priorität genießt. Sie wird zunächst konzipiert und von möglichen Fehlern befreit. Darauf aufbauend wird die Desktop-Website erstellt.

Mit der Google Search Console kann der Status Quo von (mobilen) Websites in verschiedenen Bereichen erfasst werden. Das Analyse-Tool gibt unter anderem Auskunft darüber, welche Fehler beim sogenannten Crawlen auftreten. Es kann beispielsweise sein, dass die Darstellung einer Website zu breit ist, um auf mobilen Geräten ideal angezeigt zu werden. Ebenfalls kann bei der Analyse unter Umständen herausgekommen, dass der Abstand von mehreren anklickbaren Elementen zu gering ist, was sich negativ auf die Kategorie „Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten“ auswirkt. Dieses Problem kann leicht auftreten, wenn die Desktop-Website für ein responsives Design adaptiert wird. „Mobile First“ ist also auch hilfreich, um nicht in die Gefahr zu geraten, diesen Fehler zu begehen.

Für das Mobile Indexing ist darüber hinaus wichtig, dass die Inhalte auf der mobilen und der Desktop-Website identisch sind. Auch heute ist noch die Herangehensweise verbreitet, auf der mobilen Homepage lediglich einen reduzierten Umfang des Contents zur Verfügung zu stellen. Einige Webmaster gehen davon aus, dass die Inhalte auf dem Smartphone zu umfangreich für die User erscheinen. In einem solchen Fall wird Google die fehlenden Elemente ab März 2021 nicht mehr indexieren. Sie werden dann zwar angezeigt, wenn ein User die Desktop-Website aufruft. Allerdings werden sie nicht mehr bei generischen Suchanfragen berücksichtigt.

3. Core Web Vitals: Pagespeed

Das mobile Indexing stellt einen weiteren Rankingfaktor weiter in den Vordergrund, nämlich die Ladezeiten. Seit 2018 ist die PageSpeed eine Kennzahl, die die SEO Bewertung von Websites beeinflusst. Je kürzer die Ladezeiten sind, desto besser ist dies für das Ranking. Es gibt verschiedene Ansatzpunkte für die PageSpeed Optimierung. Die Größe von Bilder- und Grafikdateien sollte so gering wie möglich sein. Auf die Verwendung von Skript-Anwendungen sollte man weitestgehend verzichten.

Google misst den Ladezeiten eine größere Bedeutung zu, weil sich das Unternehmen am Nutzungsverhalten der User orientiert. Untersuchungen von Google haben ergeben, dass 53 Prozent der Besucher das Laden einer Website abbrechen, wenn es länger als drei Sekunden dauert. Bei der Optimierung der PageSpeed sollte man sich bewusst sein, dass man die Website nicht primär für ein besseres Suchmaschinenranking optimiert, sondern, um die User Experience zu steigern. Denn sind die Besucher mit der Performance einer Website zufrieden, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass sie die angebotenen Produkte und Dienstleistungen wahrnehmen oder die Website weiterhin nutzen.

Die PageSpeed wird auch bei den Core Web Vitals berücksichtigt. Es handelt sich um mehrere Kennzahlen, die Google ab 2021 erfassen wird, um die User Experience zu bewerten.

Diese Elemente sind Bestandteile der
Core Web Vitals:

  • Largest Contentful Paint (LCP): Zeitspanne, bis der Hauptcontent angezeigt wird.
  • Cumulative Layout Shift (CLS): Bewertet die Stabilität der Darstellung. Springen Elemente beim Laden der Website von einer Stelle zur anderen oder haben sie konstante Plätze?
  • First Input Delay (FID): Zeitspanne, bis User mit den Inhalten von Websites interagieren können.

4. Unique Selling Point:
Darum ist ein
Alleinstellungs
merkmal
wichtig

Das zuvor genannte Influencer Marketing ist ein wichtiger Baustein, um ein Alleinstellungsmerkmal aufzubauen. Dieses wird im Online Marketing auch als Unique Selling Point (USP) bezeichnet. Schließlich gibt es im Internet keine echten Nischen mehr. Auf dem Markt tummeln sich viele Anbieter, die um die Gunst der User kämpfen. Es gilt also, aus der Masse hervorzustechen. Unternehmer sollten sich überlegen, was sie von Mitbewerbern unterscheidet und diese Punkte konsequent in den Vordergrund rücken. Diese müssen so dargestellt werden, dass sie den Besuchern einen Mehrwert bieten. Dazu zählt unter anderem die Meta Descriptions von Websites so zu gestalten, dass sie auffallen und die User neugierig machen. Schließlich müssen sie in wenigen Zeichen vermitteln, dass die Website genau die richtige für die jeweilige Suchanfrage ist.

Alleinstellungsmerkmale geben einer Website einen hohen Wiedererkennungswert. Finden die User das vor, was ihnen angepriesen wird, steigt ihre Zufriedenheit und damit die Reputation des Unternehmens. Ein starker USP kann somit zu einem Selbstläufer werden, der sich immer wieder selbst bestätigt und den Erfolg potenziert.

5. Video Marketing:
Für SEO richtig in Szene setzen

Der Anteil des Video Contents im Internet ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Die Bedeutung wird auch in der Zukunft immer weiter zunehmen. Videos haben mehrere Vorteile: Sie können Inhalte eindrucksvoller vermitteln als Texte, da es eine zusätzliche visuelle Ebene gibt. Zudem gilt, dass das Lesen eines Textes eine höhere Aufmerksamkeit erfordert. Bei einem Video kann sich der User darauf beschränken, die auditiven Inhalte wahrzunehmen. Das ermöglicht ihm, nebenher eine andere Tätigkeit auszuüben. Somit sind Videos auch ideal dazu geeignet, sich nach einem stressigen Tag von den Inhalten berieseln zu lassen. Bei Google gibt es eine eigene Kategorie zum Suchen von Videos. Dieses Potenzial sollte man nicht ungenutzt lassen.

Durch Videos kann man im Online Marketing einem Unternehmen Leben einhauchen und einen Wiedererkennungswert geben. Da es unterschiedliche Spielarten von Videos gibt, kann man sicher sein, dass für jedes Unternehmen das passende Werkzeug vorhanden ist. Mit Video Marketing können sie beispielsweise abstrakte Prozesse und Abläufe erklären, die positiven Eigenschaften der Produkte herausarbeiten oder Neuigkeiten verbreiten. Handelt es sich um regelmäßig zu festen Zeitpunkten erscheinende Videos, die auf den Videoplattformen und in den Sozialen Netzwerken veröffentlicht werden, kann eine starke Kundenbindung erzielt werden. Stechen die Inhalte beispielsweise durch eine witzige Form oder interessante Themen hervor, können sie sich schnell „viral“ verbreiten und so immer neue User begeistern.

Video Marketing birgt aber auch eine große Gefahr, genau das Gegenteil zu erzielen. Sind die Inhalte nicht professionell erstellt worden, können sie dem Ansehen eines Unternehmens erheblich schaden und sich schneller ausbreiten als beispielsweise der negative Ruf einer schlechten Website. Wer mit Videos im Online Marketing punkten möchte, sollte sie handwerklich und technisch gut produzieren.

Dominik Breitbach

Gründer von taismo

Wir stärken Marken im Web mithilfe von SEO, SEA und performanten Websites. Dabei erarbeiten wir stets individuelle Konzepte und bleiben in allem, was wir tun, transparent und flexibel.

Mein Spezialgebiet: Technische SEO

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