Wie gut ist deine Seite für SEO und GEO? Mach den Check

Dominik Breitbach ist Gründer der taismo GmbH und als Lead SEO Stratege auf SEO-Betreuung und Sichtbarkeit in KI-Antworten (GEO) spezialisiert. Seit 2010 begleitet er Unternehmen bei SEO und Google Ads, mit taismo seit 2019 auch bei SEOcruiting.
SEO und GEO sind zwei Disziplinen mit einem Ziel: Suchmaschinenoptimierung (SEO) macht deine Seite in Google-Rankings sichtbar, Generative Engine Optimization (GEO) macht sie in KI-Antworten von ChatGPT, Gemini und Perplexity zitierfähig. Beide arbeiten auf derselben Grundlage, einer sauber strukturierten, faktenreichen Seite; sie unterscheiden sich darin, was am Ende herauskommt: Eine Position in der Trefferliste oder ein Zitat in einer generierten Antwort. Mit unserem kostenlosen Check prüfst du beides in einem Durchgang: 29 Kriterien in sechs Bereichen, jede Bewertung ein nachprüfbarer Befund statt einer Schätzung. Dieser Artikel erklärt dir anhand genau dieser Kriterien, wie SEO und GEO zusammenspielen und wo deine Seite ansetzen kann.
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Mach den Check: Teste deine Seite direkt hier
Gib eine Unterseite deiner Website ein, optional mit Fokus-Keyword. Der Check lädt die Seite so, wie Crawler sie sehen, und bewertet sie in sechs Bereichen mit Scores von 0 bis 10. Jeder Befund zitiert die konkrete Stelle deiner Seite, jede Empfehlung nennt den nächsten Schritt. Der Check arbeitet vollständig deterministisch: Gleiche Seite, gleiches Ergebnis. Kein Login, keine E-Mail-Abfrage.
Was die einzelnen Bereiche messen und warum genau diese Kriterien über deine Sichtbarkeit entscheiden, liest du in den folgenden Abschnitten. Die Kriterien sind zugleich die beste Erklärung dafür, wo SEO aufhört und GEO anfängt.
SEO und GEO kurz erklärt
SEO optimiert eine Website für die Trefferlisten klassischer Suchmaschinen. Das Ergebnis ist messbar als Position: Platz 1 bis 10 auf der ersten Seite. GEO, ausgeschrieben Generative Engine Optimization, optimiert dieselbe Website dafür, dass KI-Systeme sie als Quelle heranziehen. Das Ergebnis ist ein Zitat: Deine Marke, deine Zahl oder dein Satz taucht in der generierten Antwort auf, idealerweise mit Link.
Der wichtigste Punkt dabei: GEO ersetzt SEO nicht, GEO baut darauf auf. Google bestätigt das selbst. AI Overviews und der AI Mode nutzen laut Googles eigener Dokumentation dieselben Kernsysteme wie die klassische Suche, also denselben Index und dieselben Ranking-Signale. Und im offiziellen Search-Central-Blog schreibt Google im Mai 2025 ausdrücklich, dass für die KI-Features keine zusätzlichen Anforderungen gelten; die Grundlage bleibt bewährte, nutzerorientierte Suchmaschinenoptimierung. Wer für Google unsichtbar ist, hat auch in KI-Antworten schlechte Karten. Deshalb sprechen wir bei taismo von SEO und GEO als einem Paket, nicht von zwei Baustellen.
Der Unterschied liegt in der Auswahl-Logik. Google sortiert zehn blaue Links nach Relevanz; du kannst auch mit Platz 7 noch Klicks holen. Ein KI-System generiert eine einzige Antwort und wählt dafür wenige Passagen aus. Es bevorzugt Textstellen, die kurz, faktenreich und ohne Kontext verständlich sind. Genau diese Eigenschaften prüft der Check in den Bereichen C und D. Die ausführliche Abgrenzung der beiden Disziplinen findest du im Beitrag GEO vs. SEO; hier geht es um das Zusammenspiel und darum, wie du beides an deiner eigenen Seite misst.
Dass die Frage gerade jetzt viele beschäftigt, zeigt die Nachfrage: Der Suchbegriff „seo und geo“ wird in Deutschland rund 320-mal pro Monat gesucht und existiert als messbares Keyword erst seit Mai 2026 (SE Ranking, Stand August 2026). Die Suchanfrage „generative engine optimization“ kommt auf 880 Suchanfragen pro Monat, mit stark steigender Tendenz.
Die sechs Score-Bereiche: So misst der Check SEO und GEO
Der Check bewertet 29 Einzelkriterien und verdichtet sie zu sechs Scores. Zwei Bereiche messen SEO, zwei messen GEO, dazu kommen die beiden Gesamtwerte. Die Aufteilung ist bewusst so gewählt, dass sie den Unterschied zwischen den Disziplinen sichtbar macht: Eine Seite kann bei SEO stark und bei GEO schwach sein, und der Check zeigt dir, woran das liegt.
So verteilen sich die 29 Kriterien auf die vier Prüfbereiche:
| Bereich | Misst | Kriterien |
|---|---|---|
| A · Inhaltliches SEO | Title, Überschriften, Antwort ohne Scrollen, Substanz, interne Links, Alt-Texte | 6 |
| B · Technisches und semantisches SEO | Erreichbarkeit, Indexierbarkeit, Canonical, URL, initiales HTML, Performance | 6 |
| SEO gesamt | Mittelwert aus A und B | – |
| C · GEO-Inhalt | Direkte Antworten, Frage-Überschriften, Zitierfähigkeit, Faktendichte, Zitiermuster | 8 |
| D · GEO-Entitätsstruktur | JSON-LD, Seitentyp, Organisation, Autor, @id-Graph, speakable, llms.txt | 9 |
| GEO gesamt | Mittelwert aus C und D | – |
Zur Einordnung der Werte gilt eine einfache Skala: Ab 8,5 ist eine Seite stark aufgestellt und braucht nur Feinschliff. Zwischen 6,5 und 8,4 steht die Basis, aber es gibt klare Lücken. Unter 6,5 liegen die größten Hebel noch ungenutzt. Nicht prüfbare Kriterien fließen dabei nie als Null in den Schnitt ein; sie werden aus der Berechnung ausgeschlossen.
Bereich A: Inhaltliches SEO
Bereich A prüft, ob der Inhalt deiner Seite die Grundlagen erfüllt, mit denen Google seit Jahren arbeitet. Sechs Kriterien fließen ein, drei davon tragen je 20 Prozent Gewicht:
- Title und Meta Description: Der Title hat 15 bis 60 Zeichen, enthält den Fokusbegriff und reiht keine Keywords aneinander. Die Description hat 50 bis 160 Zeichen.
- Genau eine H1 mit sauberer Hierarchie: Zwei H1 oder keine H1 kosten sofort mindestens 5 von 10 Punkten. Auf eine H2 folgt nie direkt eine H4.
- Antwort ohne Scrollen: Die Kernaussage steht in den ersten 100 Wörtern. Ein Einstieg wie „Willkommen bei Firma Müller“ bekommt maximal 3 Punkte, denn er beantwortet nichts.
- Substanz: Unter 150 Wörtern Hauptinhalt gibt es maximal 2 Punkte; ab etwa 600 Wörtern volle Punkte für Leistungs- und Ratgeberseiten.
- Interne Verlinkung: Mehr als 5 interne Links im Hauptinhalt bringen die volle Punktzahl. Generische Ankertexte wie „hier klicken“ kosten Abzug.
- Alt-Texte: Der Anteil der Bilder mit beschreibendem Alt-Attribut wird linear bewertet.
Nichts davon ist Geheimwissen. Der Wert liegt in der Messung: In unseren Audits sehen wir regelmäßig Seiten, deren Betreiber alle diese Regeln kennen und trotzdem bei 2 von 6 Kriterien durchfallen, meist bei der Antwort ohne Scrollen und bei der internen Verlinkung. Gefühlte Umsetzung und gemessene Umsetzung sind zwei verschiedene Dinge.
Bereich B: Technisches und semantisches SEO
Bereich B misst, ob Suchmaschinen deine Seite überhaupt sauber erreichen, verstehen und indexieren können. Das schwerste Einzelkriterium des Bereichs ist die Indexierbarkeit mit 25 Prozent Gewicht: Ein noindex setzt den Score auf 0, ein fehlendes Canonical deckelt bei 6 Punkten, ein fremdes Canonical bei 3. Der Grund für die harte Bewertung: Diese eine Zeile entscheidet, ob alle übrigen 28 Kriterien überhaupt wirken können.
Dazu kommen messbare Basics: Ein finaler Status 200 über HTTPS ohne Redirect-Kette (jeder Umleitungs-Hop kostet 2 Punkte), eine lesbare URL mit transliterierten Umlauten, eine Zeit bis zum ersten Byte unter 400 Millisekunden für die volle Punktzahl sowie Sprach-Attribut, Viewport und Open-Graph-Angaben im Head.
Ein Kriterium in Bereich B ist zugleich der wichtigste GEO-Befund des ganzen Checks: der Inhalt im initialen HTML. Der Check zählt die Wörter, die im ausgelieferten Quelltext stehen, bevor JavaScript läuft. Eine Messung von Vercel über die eigenen Netzwerk-Logs zeigt, warum das entscheidend ist: KI-Crawler wie GPTBot und ClaudeBot rufen HTML ab, führen aber kein JavaScript aus. Eine Seite, die ihren Inhalt erst im Browser rendert, ist für diese Crawler nahezu leer, ganz gleich wie gut der sichtbare Text ist. Der Check zeigt dir in diesem Fall einen deutlichen Hinweis, denn die Bewertung auf dem initialen HTML ist exakt die Crawler-Sicht.
Bereich C: GEO-Inhalt: Schreibt deine Seite zitierfähig?
Ab hier beginnt das eigentliche GEO. Bereich C bewertet mit acht Kriterien, ob dein Text so formuliert ist, dass ein KI-System ihn wörtlich übernehmen kann. Das wichtigste Kriterium trägt 25 Prozent Gewicht: die direkte Antwort im ersten Absatz. Der Check prüft, ob der erste Satz ein Definitionsmuster enthält, mit dem Fokusbegriff als Subjekt am Satzanfang, und ob die Aussage spätestens bei Wort 8 beginnt. „Ein Wärmetauscher überträgt Wärme zwischen zwei Medien, ohne sie zu vermischen“ besteht die Prüfung. „Herzlich willkommen auf unserer Seite rund um das Thema Wärmetechnik“ fällt durch.
Die Wort-8-Regel klingt pedantisch, hat aber einen messbaren Hintergrund: Einschübe vor der Kernaussage („Ein Keyword, auch bekannt als Schlüsselwort oder Suchbegriff, ist …“) verwässern genau die Passage, die KI-Systeme als Definition herauslösen. Wir haben diese Regel zuerst an unserem eigenen SEO-Wiki mit über 90 Glossarartikeln ausgezählt und dann in den Check übernommen.
Die weiteren Kriterien des Bereichs im Überblick:
- Fragen als Überschriften: Ab etwa 30 Prozent Frage-Anteil in H2 und H3 gibt es volle Punkte. KI-Systemen werden Fragen gestellt; Seiten, die Fragen wörtlich beantworten, werden bevorzugt zitiert.
- Sichtbarer FAQ-Block: Mindestens 3 Fragen mit kurzen Antworten. Ideal sind 1 bis 2 Sätze pro Antwort; Antworten über 100 Wörter kosten Punkte.
- Zitierfähige Absätze: Über 70 Prozent der Absätze bleiben unter 65 Wörtern, die durchschnittliche Satzlänge unter 20 Wörtern. Vage Einstiege wie „Dieser Prozess dauert zwei Wochen“ werden abgewertet, weil der Absatz ohne Kontext unverständlich ist.
- Faktendichte: Konkrete Zahlen, Jahresangaben und Maßeinheiten je 100 Wörter, plus externe Quellen-Links. Vage Plurale wie „zahlreiche Vorteile“ ohne Zahl im selben Satz kosten je einen Punkt.
- Zitiermuster: Der Check zählt fünf Satzmuster, die KI-Systeme bevorzugt übernehmen: Definition, Vergleich, Liste mit Zahl, nummerierte Schritte und quantifizierte Aussagen. Drei Treffer je 500 Wörter bedeuten volle Punktzahl.
- Floskel-Armut: Unbelegte Superlative wie „führend“, „einzigartig“ oder „100 % Erfolg“ kosten je 2 Punkte. KI-Systeme extrahieren Fakten; Behauptungen ohne Beleg werden ignoriert.
- Aktualität und Autor: Ein sichtbares Datum und ein erkennbarer Autor bringen zusammen die volle Punktzahl.
Wie du Texte gezielt nach diesen Mustern baust, mit Beispielen für alle fünf Zitiermuster, haben wir im Beitrag über zitierfähigen Content für KI-Systeme ausführlich beschrieben. Der Check ist das Messinstrument dazu.
KI-Sichtbarkeit ist bei uns fester Bestandteil der SEO-Betreuung: Zitierfähige Inhalte, saubere Entitäten und strukturierte Daten aus einer Hand. Wir zeigen dir, welche Hebel bei deiner Website zuerst wirken.
Mehr zur GEO-LeistungBereich D: GEO-Entitätsstruktur: Versteht die KI, wer du bist?
Bereich C bewertet, was auf deiner Seite steht. Bereich D bewertet, was Maschinen über dich wissen. Neun Kriterien prüfen die strukturierten Daten deiner Seite, also das JSON-LD, das Suchmaschinen und KI-Systemen in maschinenlesbarer Form sagt, wer hinter der Seite steht, worum es geht und wie alles zusammenhängt.
Die Basis-Prüfungen sind schnell erklärt: Ist überhaupt JSON-LD vorhanden, parst es fehlerfrei, und sind alle Typen echte schema.org-Typen? Der Klassiker unter den erfundenen Typen ist MarketingAgency; den Typ gibt es in schema.org nicht, und der Check benennt solche Funde konkret. Danach wird es anspruchsvoller, und genau hier trennt sich Standard von Substanz:
- Passender Seitentyp: Ein Blogartikel braucht ein
BlogPosting, eine Leistungsseite einService, ein Glossar einDefinedTerm. Das generischeWebPage-Schema, das SEO-Plugins automatisch erzeugen, bekommt nur 4 von 10 Punkten, weil es keine inhaltliche Aussage über die Seite trifft. - Organisations-Entität mit sameAs: KI-Systeme müssen deine Marke als eindeutige, über Profile verifizierbare Entität erkennen. Eine Organisation mit Name, Logo, Beschreibung und mindestens 3 sameAs-Verweisen auf externe Profile bringt volle Punkte.
- @id-Vernetzung: Die Schema-Knoten sollen einen verbundenen Graphen bilden: Der Artikel referenziert den Autor, der Autor die Organisation, alles per @id. Zweimal dieselbe Organisation mit unterschiedlichen Angaben zu definieren ist ein Widerspruchsrisiko und wird deutlich abgewertet.
- FAQ-Schema deckungsgleich: Jede Frage im Markup muss sichtbar auf der Seite stehen. Markup ohne sichtbares Gegenstück verstößt gegen Googles Richtlinien und bekommt 2 Punkte.
- speakable: Die Property markiert die vorlesbaren Kernpassagen einer Seite per CSS-Selektor, und der Check prüft, ob die Selektoren wirklich im DOM existieren. Fast keine Website setzt das um; hier liegt eine echte Chance.
- llms.txt: Ein kuratiertes Briefing-Dokument für KI-Crawler unter
/llms.txt, das die wichtigsten Seiten priorisiert und erklärt. Der Check prüft Existenz und Format; volle Punkte gibt es, wenn die geprüfte URL darin verlinkt ist. Was das Format ausmacht, erklärt unser Glossarartikel zur llms.txt. - Datums- und Sprachhygiene: Daten im ISO-8601-Format mit Zeitzonen-Offset, und die Schema-Sprache passt zum Sprach-Attribut der Seite.
Warum SEO und GEO zusammengehören
Die vier Bereiche zeigen das Muster: Kein einziges GEO-Kriterium widerspricht einem SEO-Kriterium. Eine direkte Antwort im ersten Absatz verbessert das Snippet in Google und die Zitierfähigkeit in ChatGPT. Kurze, faktenreiche Absätze helfen Lesern, Rankings und KI-Antworten gleichermaßen. Saubere strukturierte Daten speisen Googles Rich Results und die Entitäten-Erkennung der KI-Systeme. Wer heute SEO ernsthaft betreibt, hat 70 Prozent von GEO schon erledigt; die restlichen 30 Prozent sind gezielte Arbeit an Zitierfähigkeit und Entitätsstruktur.
Das Umgekehrte gilt allerdings auch: GEO ohne SEO-Fundament funktioniert nicht. Eine Seite mit noindex, ohne indexierbaren Inhalt im initialen HTML oder mit 2 Sekunden Ladezeit kann noch so zitierfähig formuliert sein; sie kommt in keinen Index und damit in keine Antwort. Deshalb behandeln wir GEO in der laufenden SEO-Betreuung als festen Baustein neben Strategie, Content, interner Struktur, Technik und strukturierten Daten, nicht als Separatprodukt mit eigenem Vertrag.
In der Praxis heißt das für die Priorisierung: Erst das SEO-Fundament auf mindestens solide 6,5 bringen, dann die GEO-Bereiche systematisch ausbauen. Der Check gibt dir dafür die Reihenfolge vor, denn er benennt die drei Kriterien mit der größten gewichteten Punktlücke als deine Top-Hebel.
Vom Score zur Maßnahme: Die häufigsten Befunde und ihre Fixes
Ein Score ist nur so viel wert wie die Maßnahme, die daraus folgt. Diese fünf Befunde sehen wir in Kundenprojekten am häufigsten, jeweils mit dem passenden ersten Schritt:
- Schritt 1: Der Einstieg beantwortet nichts. Der erste Absatz begrüßt, statt zu antworten. Fix: Die Kernaussage der Seite als ersten Satz formulieren, mit dem Thema als Subjekt am Satzanfang.
- Schritt 2: Nur Plugin-Schema. Die Seite trägt das generische WebPage-Markup des SEO-Plugins, aber keinen passenden Seitentyp. Fix: BlogPosting, Service oder FAQPage ergänzen und per @id mit der Organisation verknüpfen.
- Schritt 3: Organisation ohne sameAs. Die Marke existiert im Schema, ist aber mit keinem externen Profil verknüpft. Fix: Mindestens 3 verifizierbare Profil-URLs als sameAs eintragen.
- Schritt 4: Vage statt konkret. „Zahlreiche zufriedene Kunden“ statt einer Zahl, „langjährige Erfahrung“ statt eines Jahres. Fix: Jede vage Formulierung durch den konkreten Wert ersetzen, den es dahinter fast immer gibt.
- Schritt 5: Inhalt erst nach JavaScript. Das initiale HTML enthält fast keinen Text. Fix: Server-seitiges Rendering oder Pre-Rendering, damit Crawler den Inhalt ohne Skript-Ausführung sehen.
Der Check prüft eine einzelne Unterseite; das ist seine Stärke und seine Grenze. Befunde wie Redirect-Ketten über die ganze Domain, verwaiste Seiten, Duplicate Content zwischen Sprachversionen oder ein widersprüchliches robots-Setup zeigt erst ein vollständiger Crawl. Dafür ist das SEO-Audit da: Jede URL der Website, priorisiert nach Wirkung, mit Maßnahmenplan.
Schick uns deine geprüfte URL und dein Ergebnis. Dominik schaut kostenlos mit dir drauf und sagt dir ehrlich, welche Hebel sich bei deiner Website zuerst lohnen, für Google-Rankings und für KI-Antworten.
Unverbindliches ErstgesprächHäufige Fragen zu SEO und GEO
Was ist der Unterschied zwischen SEO und GEO?
SEO optimiert eine Website für Positionen in den Trefferlisten von Suchmaschinen, GEO optimiert sie für Zitate in generierten Antworten von KI-Systemen wie ChatGPT, Gemini und Perplexity. Beide arbeiten auf derselben inhaltlichen und technischen Grundlage, unterscheiden sich aber im Ergebnis: Ranking-Position gegen Antwort-Zitat.
Ersetzt GEO das klassische SEO?
Nein. GEO baut auf SEO auf: Googles KI-Features nutzen laut Google denselben Index und dieselben Kernsysteme wie die klassische Suche. Eine Seite, die nicht indexierbar ist oder inhaltlich schwach dasteht, erscheint weder in Rankings noch in KI-Antworten.
Wie kann ich die KI-Sichtbarkeit meiner Website messen?
Messbar sind zwei Ebenen: Die Voraussetzungen (zitierfähige Inhalte, strukturierte Daten, Crawler-Zugänglichkeit), die sich deterministisch an jeder Seite prüfen lassen, und die tatsächlichen Erwähnungen in KI-Antworten, die spezialisierte Monitoring-Tools über wiederholte Prompt-Abfragen erfassen. Ein Seiten-Check wie der in diesem Artikel misst die erste Ebene.
Was ist ein guter Score in einem SEO- und GEO-Check?
Ab 8,5 von 10 ist eine Seite stark aufgestellt, zwischen 6,5 und 8,4 solide mit klaren Lücken, unter 6,5 liegen die größten Hebel brach. Wichtiger als der Gesamtwert sind die Einzelbefunde: Ein einziges noindex kann eine sonst perfekte Seite komplett unsichtbar machen.
Wie oft sollte ich meine Seiten prüfen?
Prüfe eine Seite nach jeder inhaltlichen oder technischen Änderung und den wichtigsten Seitenbestand mindestens einmal pro Quartal. Relaunches, Theme-Updates und Plugin-Wechsel sind die häufigsten Auslöser für unbemerkte Verschlechterungen bei Indexierbarkeit und strukturierten Daten.
Quellen
- Google Search Central: „AI features and your website„, developers.google.com, 2025.
- Google Search Central Blog: „Top ways to ensure your content performs well in Google’s AI experiences on Search„, developers.google.com, Mai 2025.
- Vercel: „The rise of the AI crawler„, vercel.com, Dezember 2024.